Schwerin - 6.03.2009
Warum eine Alarmanlage?
Grundsätzlich muss hierzu gesagt werden dass eine Alarmanlage für jeden Haushalt, egal ob für ein Einfamilienhaus, Reihenhaus oder eine Mietwohnung, von großem Nutzen ist. Denn die Einbruchstatistik für Deutschland, Österreich und der Schweiz ist weiterhin enorm hoch und die Tendenz der Einbrüche ist steigend.
Laut Einbruchstatistik wird in Deutschland jede Minute ein Diebstahldelikt verübt und alle 2 Minuten findet ein Einbruch in privaten und gewerblichen Räumen statt. Mal abgesehen von dem materiellen Schaden der meist von den Versicherungen getragen wird, leiden die Opfer durch den Eingriff in die Privatsphäre oder den eventuellen tätlichen Angriff der Einbrecher danach unter starken psychischen Folgen und Ängste, die sie jahrelang verfolgen.
Erschreckend ist, dass fast 13 % der Einbrüche verübt werden während die Bewohner zu Hause sind. Die Täter werden leider immer rücksichtsloser und schrecken auch vor Gewalt nicht mehr zurück.
Was die meisten nicht wissen, es werden weit über ein Drittel der Wohnungseinbrüche tagsüber begangen. Die Zahl dürfte tatsächlich viel höher liegen, da bei Wohnungseinbrüchen während der Urlaubszeit die exakte Tatzeit im Nachhinein meist nicht feststellbar ist.
Eine Alarmanlage ist also ein wirksamer Schutz vor Einbrechern. Denn nichts fürchtet ein Einbrecher mehr als entdeckt zu werden. Da die meisten Einbrüche in Wohnungen oder Eigenheimen nur auf Beobachtungen des Objektes basieren, wissen Einbrecher vorher nicht, ob Sie eine lohnende Beute erwartet.
Die Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs sinkt allerdings um bis zu 85%, dass sich bei nicht bekannter Beute und einer Alarmanlage mit Alarmweiterleitung die Einbrecher sich für ihr Objekt interessieren. Deshalb ist es von Vorteil zusätzlich zur Alarmanlage eine gut sichtbare Außensirene sowie ein entsprechendes Warnschild zu installieren (Prävention).
Bei dem heutigen Stand der Technik sind Alarmanlagen mittlerweile Vielseitig also nicht nur ausschließlich als Einbruchmeldeanlagen einsetzbar.
Wichtig hierbei ist, dass eine Alarmanlage über ein integriertes Telefon- oder GSM Wählgerät verfügt, damit die Alarmierung nicht nur Akustisch über eine Außensirene erfolgt sondern diese Alarmierung auch an ausgesuchte Personen, auf ein eigenes Mobiltelefon, oder einen Sicherheitsdienst weitergeleitet wird damit entsprechende Maßnahmen erfolgen können.
Eine Alarmanlage kann zusätzlich auch als Rauch- und Brandmeldeanlage eingesetzt werden, kann in Notfällen sowie für Kranke und Bedürftige Hilfe herbeiholen - kann aber auch Licht, Kühlschränke, Heizungen, Jalousien, sonstige elektronische Geräte ein und ausschalten, Temperaturen messen und bei Abweichungen melden, sie kann Wassereinbrüche sowie Rohrbrüche oder geplatzte Schläuche erkennen und melden, ausströmendes Gas analysieren und die Bewohner wecken, Besucher anmelden, Waren und Möbel sichern und vieles mehr.
Brandschutz
Laut Statistik sterben im Jahr bei Bränden ca. 800 Menschen. Die meisten Todesfälle sind bei Bränden in Privathaushalten zu beklagen. Ursache für diese ca. 200.000 Brände jährlich ist nicht nur Fahrlässigkeit. Leider lösen sehr oft technische Defekte solche Brände aus. Brände die verheerende Folgen haben können, wenn sie nicht rechtzeitig bemerkt werden.
Um einen Brand der in der Regel mit einer starken Rauchentwicklung beginnt- rechtzeitig zu bemerken, wurden Rauchmelder entwickelt. Brände werden vor allem Nachts für die Bewohner eines Hauses zur tödlichen Gefahr, da man im Schlaf keinen Geruchssinn hat. Denn tödlich ist bei einem Brand meist nicht das Feuer, sondern der Rauch.
Wird das hochgiftige Rauchgas eingeatmet ist man bereits nach 3 Atemzügen bewusstlos. Diese Bewusstlosigkeit führt schließlich zum Tod durch Ersticken. Ein Rauchmelder ist deshalb ein geeignetes Mittel, um rechtzeitig vor den Gefahren eines Brandes zu warnen.
Es ist sinnvoll Rauchmelder in eine Alarmanlage zu integrieren . Diese Rauchmelder werden dann zusätzlich zentral über die Alarmanlage mit lauter Akustik alarmieren. Das integrierte Wählgerät wird unmittelbar eine Alarmmeldung absetzen- sollte niemand im Haus sein um die Anlage auszuschalten.
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass in mittlerweile 6 Bundesländern eine Rauchmelderpflicht besteht.
Rauchmelder-Pflicht in Hamburg:
Seit 2006 in Neu-, Um- als auch in Bestandsbauten für Schlafräume, Kinderzimmer und Flure die als Rettungsweg dienen. Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen bis zum 31.12.2010
Rauchmelder-Pflicht in Hessen:
Seit 2005 in Neu-, Um- als auch in Bestandsbauten für Schlafräume, Kinderzimmer und Flure die als Rettungsweg dienen. Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen bis 2014
Rauchmelder-Pflicht in Mecklenburg-Vorpommern:
In Neu-, Um- als auch Bestandsbauten für Schlafräume, Kinderzimmer und Flure die als Rettungsweg dienen. Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen bis zum 31.12.2009
Rauchmelder-Pflicht in Rheinland-Pfalz:
Seit 2003 in Neu-, und Umbauten für Schlafräume, Kinderzimmer und Flure die als Rettungsweg dienen.
Rauchmelder-Pflicht im Saarland
Seit 2004 in Neu-, und Umbauten für Schlafräume, Kinderzimmer und Flure die als Rettungsweg dienen.
Rauchmelder-Pflicht in Schleswig-Holstein:
Seit 2004 in Neu-, und Umbauten für Schlafräume, Kinderzimmer und Flure die als Rettungsweg dienen. Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen bis Ende 2010
Bauherren die diese Rauchmelder-Pflicht nicht beachten riskieren ihren Versicherungsschutz.In neueren Versicherungsbedingungen zur Hausrat- und Wohngebäudeversicherung findet sich unter dem Punkt „Sicherheitsvorschriften“ folgendes:
Der Versicherungsnehmer hat alle gesetzlichen, behördlichen oder vereinbarten Sicherheitsvorschriften zu beachten! Wozu in diesem Falle auch die Rauchmelder-Pflicht gehört. Der Versicherer kann in einem Schadensfalle unter Umständen die Zahlung verweigern, wenn ein Brand durch das Nichtvorhandensein von Rauchmeldern den Schaden vergrößert hat.
Wie viele Häuser haben Alarmanlagen?
Im Sicherheitsbewussten Deutschland sind laut Statistik nur 0,5 % der Haushalte mit einer Alarmanlage ausgestattet. Zum Vergleich: USA 20 %, England 11 %, Frankreich 9 %. Hier besteht also ein enormer Nachholbedarf.
Worauf sollten Besitzer eines Hauses beim Kauf achten?
Jedes Haus hat Fenster und jedes dieser Fenster, wenn sie leicht zugänglich sind lockt Einbrecher an und sollte somit extra abgesichert werden.
Sei es nun durch einbruchsicheres Glas, spezielle Verriegelungen, durch zusätzlich angebrachte Sicherungshaken oder durch Fenstergitter.
Fenstergitter sind im Grunde sehr einfach anzubringen und doch sehr effektiv.
Einbruchsichere, schmiedeeiserne Gitter vor den Fenstern, ganz besonders im Erdgeschoss sollten fest mit dem Fenster oder besser noch mit dem Mauerwerk verbunden sein.
Um Fenstergitter zu überwinden, bedarf es schon einige Zeit und Anstrengung, die ein Einbrecher aber nicht investieren kann. Fenstergitter wirken also abschreckend. Heute gibt es schon Fenstergitter die sich optisch sehr gut anpassen und deshalb nicht hässlich aussehen müssen.
Mit einer Gegensprechanlage oder Türsprechanlage beugt man ebenfalls ungebetenen Besuchern vor und in Verbindung mit einer Alarmanlage hat das eine abschreckende Wirkung. Türsprechanlagen können in jedes Haus von vorneherein integriert oder im Nachhinein installiert werden.
Man sollte darauf achten, dass Schlösser mit Profilzylindern angebracht sind. Diese verhindern dass Einbrecher in kürzester Zeit zur Tür hereinkommen können.
Türen stellen grundsätzlich eine Schwachstelle bezüglich der Sicherheit dar und sind bei Einbrechern sehr beliebt. Leider sind die meisten Türen nicht ausreichend oder gar nicht gesichert.
Hier gibt es auf dem Markt Nachrüstsätze wie Sicherheitsschlösser, Querriegel die im Mauerwerk verankert werden, Bändersicherungen, Hinterhakensicherungen, Mehrfachverriegelungen etc.
Was können die aktuell modernen Alarmanlagen? Was kostet so etwas?
Für eine moderne Einbruch- und Brandmeldeanlage- die sich auch zum Nachrüsten ohne das am Haus große Umbau- Putz – und Stemmarbeiten durchgeführt werden müssen- eignet sich am besten eine Funk Alarmanlage.
Die Funktionsweise einer Funk-Alarmanlage basiert wie der Name schon vermuten lässt auf einer Funkübertragung zwischen den einzelnen Sicherheitskomponenten. Alle Sicherheitskomponenten, bis auf die Alarmzentrale, sind batteriebetrieben, wodurch ein minimaler Montageaufwand erforderlich ist.
Es gibt auch bei einer nachträglichen Installation also keinen Schmutz und es gibt auch keine Kabel mehr, welche manipuliert werden können. Eine Funk Alarmanlage kann jederzeit schnell und unkompliziert erweitert werden und bei Umzug einfach mitgenommen werden.
Alle zur Funk Alarmanlage gehörenden Komponenten wie z.B. Funk-Bewegungsmelder, Funk-Glasbruchmelder, Funk-Fenster – und Türkontakte, Lichtschranken, Funk- Wassermelder, Funk-Rauchmelder etc. werden in der Alarmzentrale bei der Installation angemeldet bzw. eingelernt.
Diese Komponenten besitzen eine einmalige Identifikationsnummer, wodurch die Alarmzentrale weiß, welche Komponenten zu ihr gehören.
Eine gute Funk Alarmanlage verfügt über eine digitale, intern gespeicherte, nicht auslesbare Codierung aller Sensoren.
Wenn nun eine Komponente Alarm auslöst, sendet diese ein Funksignal an die Alarmzentrale.
Die Alarmzentrale wertet dieses Funksignal aus und startet dann den Alarm.
Um eine Manipulation auszuschließen, werden die Daten verschlüsselt übertragen. Die Alarmzentrale sollte dabei unterscheiden ob diese Komponente eine Sabotage, einen Alarm oder nur eine zu schwache Batterie meldet.
Mit einem integrierten Festnetz- oder GSM Wählgerät ist die Alarmzentrale dann in der Lage bei einem Alarm einen Wachdienst, einen Freund, Nachbarn oder bei einem selbst die Alarmauslösung zu melden.
Auch lässt sich eine gute Funk Alarmanlage von außen steuern in dem man über ein Mobiltelefon die Anlage anruft und dann diese ein- und ausschalten, in den Raum hineinhören und sogar den vermeintlichen Einbrecher ansprechen kann.
Videoüberwachungssysteme sollten ebenfalls mit angeschlossen werden können.
Die Funk Alarmanlage lässt sich mit einer Fernbedienung ein- und ausschalten, sowie über eine Taste einen Panik-oder Überfallalarm auslösen. Zusätzlich sollte die Anlage über ein Bedienteil mit LED Anzeige verfügen, um bei Alarmauslösung auch auf dem Display des Bedienteils ablesen zu können, welche Komponenten den Alarm ausgelöst haben.
Hierzu Merkmale die eine gute Funk Alarmanlage auszeichnen:
Der Preis einer solchen Anlage richtet sich nach der Anzahl der benötigten alarmauslösenden Komponenten und liegt ca. zwischen € 1.500,00 und € 2.500,00 für ein einfaches
Einfamilienhaus.
Ein paar Worte zu unserer Firma
Der Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit der Firma alarm.direct liegt in der fachlichen Sicherheitsberatung, dem Vertrieb und der Installation von Funk Alarmanlagen und
Sicherheitssystemen.
Wir beraten unsere Kunden in allen Sicherheitsfragen vor Ort und gehen auf das Sicherheitsbedürfnis und den entsprechenden Anforderungen unserer Kunden ein. Unser Unternehmensziel ist es, kundenorientiert mit innovativer Technik und günstigen Preisen einen Spitzenplatz für Überwachungstechnik in Deutschland und ganz Europa einzunehmen.
Bereits heute bietet unser Unternehmen eines der umfangreichsten Sortimente an Alarm- und Sicherheitssensorik in ganz Deutschland an.